Kreatives

RUMS mit noch Meer Urlaubsgarderobe

Himmelblau und Sommerbunt - vor 7 Stunden 2 Minuten
Ans Meer solls dieses Mal gehen, und um dem Rechnung zu tragen, habe ich einen Streifenjersey aus den Vorräten gekramt und mir noch ein maritim angehauchtes Summer Basic genäht:



Aber nicht nur. Auf dem Stoffmarkt entdeckte ich einen nahezu zuckersüßen Stoff, der trotzdem spontan mein sein wollte. Leider gab es nur Abschnitte von 50 cm. Für ein Shirt musste also ein geteilter Schnitt her. Eigentlich dachte ich an "Pine Green" (Ottobre 5/2013), da die Zeitschrift schon mal da ist. Weil ich aber laut Messung die Unterbrustnaht um ganze 7 cm!?! hätte nach unten verlegen müssen, bin ich an der Änderung verzweifelt. Schließlich kann ich ja nicht einfach auch am Rückenteil alles um 7 cm nach unten verschieben. Ich war also ratlos, zumal die fragliche Naht auch noch geschwungen verlaufen soll und dann die Raffungen im Brustteil, die auch passen müssen ... Das war schlicht zu viel. ;-) Ich habe mir also kurzerhand Martha bestellt, mit ziemlich gerade verlaufender Unterbrustnaht. Da waren nur 2 cm Verschiebung nötig, jedenfalls sagte das das Maßband. Letztendlich habe ich aber festgestellt, dass ich einfach hätte drauflosnähen sollen. Die Verlängerung konnte ich nämlich beim Zusammennähen wieder rückgängig machen.


Natürlich habe ich wieder etwas am Schnitt gebastelt. Ich wollte einen V-Ausschnitt ohne Bündchen, also habe ich ihn mit Beleg genäht. Außerdem habe ich das Unterteil stark gekürzt, weil es ein Shirt werden sollte, das auch zu Röcken tragbar ist. Was am Ende herauskam, ist nicht ganz optimal, also ohne sofortigen Lieblingsstück-Appeal, aber trotzdem wird es wohl nicht im Schrank versauern. Ist OK. Und der Schnitt hat Potential. Damit kann ich sicher noch mehr anfangen.

Außerdem wurde Kleiderauswahl für den Sommer noch durch einen Jeansrock aus eher dünnem Material ergänzt. Manchmal muss es schnell gehen, dann braucht man etwas, wozu man ein beliebiges Shirt aus dem Stapel greifen kann und es passt. :-)


Dem Rockschnitt liegt 120/Burda Style 2/2014 zugrunde, den ich schon einmal erfolgreich umgesetzt hatte. Ich habe mir einfach noch eine Kellerfalte reingebastelt.

Pläne und Ideen habe ich noch mehr. Mal sehen, was wird ...

Jetzt kommt diese Sammlung erstmal zu RUMS.
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Dresdner Nähbloggerinnen im Internaht

Himmelblau und Sommerbunt - 20 Juli, 2014 - 22:08
Das ist tatsächlich kein Schreibfehler. Viele DresdnerInnen, die sich in der hiesigen kreativen Nähszene auskennen, dürften davon schon gehört haben. Allen anderen stelle ich hiermit das "Internaht" mit h vor:

Im Mittelpunkt steht ein schlicht-schönes kleines Ladenatelier mit dem ursprünglichen Charme des alten Gebäudes, das vor allem liebevoll genähte Kinderkleidung in einem ganz eigenen geradlinigen und kindgerechten Stil zur Schau stellt. Die meisten Stücke werden aus GOTS-zertifizierten Biostoffen hergestellt. Neben fertigen Kleiderträumchen gibt es auch Meterware zu kaufen, was die Selbermacher unter uns natürlich besonders interessieren dürfte. Neben Nähmaterial könnte auch das Kursangebot im "Internaht" die locken, die am liebsten selber werkeln.

An diesen anziehenden (im wahrsten Sinne des Wortes :-) ) Ort im Stadtteil Dresden Plauen lud Annett Winkelmann, die Frau hinter dem Label, die Dresdner Nähbloggerinnen am letzten Freitag ein. Uns erwartete ein herzlicher Empfang inklusive Sekt und Bionade, Gratis-Päckchen zum Selbervernähen!, einer Vorstellung der Person, Arbeitsweise und des Arbeitsplatzes von "Frau Internaht", interessanten Gesprächen und für einige auch nur zu verführerischen käuflichen Stoffballen und Restetüten. ;-)
Dabei waren dieses Mal Amberlight Label, Näähglück by Sophie KääriäinenResize genadelt, Kuddelmuddel, Stoffverzückt, Schau'n wir mal, Strategchen, Friemeleien, Ranunkelchen und Regina vom Königinnenreich, die zur Feier ihres Geburtstages noch ein paar kulinarische Köstlichkeiten auftischte.

Der Blick hinter die Kulissen war eine interessante und dank der sehr sympatischen Ladeninhaberin rundum angenehme Erfahrung. Heutzutage hört man nur zu oft von Unternehmen, die auf Kosten von Mitarbeitern und Kunden ins Unendliche wachsen, Profite maximieren und soziale, qualitative und ökologische Gesichtspunkte dabei völlig ignorieren. Gut, dass es auch Gegenmodelle gibt, von denen alle am Geschäft Beteiligten profitieren. "Internaht" soll ein überschaubares Unternehmen bleiben, das den Menschen hinter dem Label ein Leben innerhalb des persönlichen "Wohlführkorridors" ermöglicht und den Kunden erstklassige Qualität bietet - nicht mehr und nicht weniger. Wer also guten Gewissens Kleidung kaufen möchte und etwas Besonderes sucht, ist im "Internaht" genau richtig.

Sollte jemand Interesse an den schönen Dingen von "Internaht" haben, jedoch nicht das Glück Dresdner zu sein, besteht auch die Möglichkeit, online zu bestellen. Shops bei Dawanda und Etsy sowie ein eigener Internetshop laden dazu ein.


Ich durfte den wunderschönen Doubleface-Interlock hier im Bild mit nach Hause nehmen und bin im Kopf schon am Tüfteln, was man draus machen könnte, damit die Besonderheit des Stoffs auch richtig zur Geltung kommt. Man könnte natürlich einfach ungesäumte Schals basteln, aber das wär ja dann doch etwas langweilig ... mein Hirn arbeitet noch dran ... Ergebnisse werde ich präsentieren. :-)

Und jetzt noch schnell was aus der eigenen Nähwerkstatt, sonst komm ich nicht mehr hinterher mit den Posts, da ich momentan mehr nähe als blogge. Zum Julitreffen der Nähbloggerinnen erschien ich in einem neuen luftigen Sommeroutfit, von dem die anwesenden "Kolleginnen" meinten, dass es quasi mein angezogener Blogname sei:

(Heute nur ein Notfoto kurz vorm Abmarsch zum Gottesdienst - bevor das Outfit wieder zerknüllt und verschwitzt aussieht. Den gehetzt-entnervten Kopf (dank mehreren heulenden Kindern zur Abmarschzeit :-p) erspare ich den Bloglesern. Ist besser so. Neeeiiin, hier herrscht definitiv nicht immer Friede, Freude Eierkuchen. ;-) )
Dann hats ja zum Anlass gepasst, wenn auch unbeabsichtigt. :-) Der Rock ist mein erstes Schnabelina-Röckli. Und da die Schnitt-Figur-Kompatibilität erst getestet werden musste, kam dafür ein günstiger Stoffmarkt-Coupon unter die Schere. Das Ergebnis erwies sich als Erfolgsmodell, in dem ich mich gerade bei den herrschenden hochsommerlichen Temperaturen sehr wohl fühle. Das wippt so fröhlich-luftig um die Beine, dass ich davon unbedingt noch mehr brauche. Eine Premiere für mich war auch der wellige Rollsaum. Zufällig war ich, während der Röckli-Schnitt schon auf dem Tisch lag, über den Blog von Mira auf ein Tutorial gestoßen, wie man dieses hübsche Extra mit einer normalen Nähmaschine hinbekommt. Sah einfach aus, wurde probiert, war einfach, aber laaangwierig am weiten Rocksaum, und ist prima geworden. Spricht fast nichts dagegen, das wieder zu machen. Es sei denn, es käme eine Overlockmaschine dazwischen, die es flotter schafft. ;-)
Das Oberteil ist wieder ein bewährtes selbst zurechttailliertes Summer Basic (Ottobre 2/2013). Den türkisfarbenen Viskosejersey hab ich in der "Für mich-Kiste" zufällig gefunden. Seine Existenz in meinen Vorräten hatte ich schon vergessen. Wie gut, dass er da war, bot sich perfekt für ein passendes Shirt zum Rock an. So ein überraschender Fund hat auch was. :-) Stammt wohl von einem länger zurückliegenden Stoffmarkt.
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Love and Kissen

Himmelblau und Sommerbunt - 15 Juli, 2014 - 14:57
Momentan hab ich ne produktive Phase. Ich nähe im Akkord, vor allem, um meine Sommergarderobe in so einen Zustand zu versetzen, dass ich nicht jeden Morgen ratlos vor dem Schrank stehen und die ausgeleierten Shirts traurig betrachten muss.

Zwischendurch werden noch Aufträge abgearbeitet.

Einer kam vom eigenen Sohn. Er hat doch tatsächlich schon eine Freundin in der Schule. Seine "Verliebte" nennt er sie, und zwar ganz ohne sich dafür zu schämen, wie viele in dem Alter. ;-) Sie geht schon in die zweite Klasse, ist wenige Monate älter als er, einen guten Kopf größer und hebt ihn jedesmal begeistert hoch, wenn sie sich treffen. :-) Ich freu mich, dass er jemanden hat, der ihn mag und gern mit ihm spielt und denke (hoffe ;-) ), mehr wird er wohl so bald von dieser Beziehung noch nicht erwarten.
Nun flatterte vor kurzem eine Einladung zum Kindergeburtstag bei der Freundin ins Haus. Natürlich tritt man als vollendeter Kavalier mit einem Geschenk zur Party an. Und an der Stelle sind die mütterlichen Fähigkeiten gefragt. Von der jungen Dame selbst konnte ich in Erfahrung bringen, dass ihre Lieblingsfarben Türkis und Rot sind. Damit kann man doch was anfangen. Eine Runde durchs Nähstübchen, ein Stündchen an der Nähmaschine, und ein Kissen fürs Herzensmädchen war fertig.


Raphael konnte berichten, dass das Geburtstagskind es den ganzen Nachmittag ausdauernd mit sich herumtrug, deswegen gehe ich mal davon aus, dass es gefiel.

Den nächsten Kissenauftrag verdanke ich Raphaels Spielkumpel aus der eigenen Klasse, oder doch eher seiner Mama. Sie möchte den kleinen Mann zur Feier des ersten Zeugnisses mit einem Kuschelkissen überraschen. Es sollte in leuchtenden Blautönen gehalten sein, aus besonders kuschligem Stoff bestehen und das Lieblingsthema des Jungen aufgreifen - Formel 1. Außerdem wurde für die Rückseite der Anfangsbuchstabe des Namens als Applikation gewünscht. Zu kindlich sollte es nicht aussehen, damit die Freude auch noch anhält, wenn das Kind über Nacht cool wird. Soll in dem Alter ja manchmal plötzlich kommen. ;-)

Das habe ich draus gemacht:


Vernäht wurden Nickysamt und Jersey mit Details aus karierter Webware. Der Rennwagen ist aufgebügelt und ein Webband von Lillestoff setzt kleine Akzente.


Die roten Kamsnaps, die praktischerweise den Hotelverschluss halten, sorgen auch noch für einen Farbtupfer.
Die Auftraggeberin ist schon zufrieden, und ich hoffe, der junge Herr freut sich dann demnächst über seine Belohnung fürs erste erfolgreich überstandene Schuljahr.
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RUMS mit Summer Basic Nr 3

Himmelblau und Sommerbunt - 10 Juli, 2014 - 19:44
Die Urlaubsgarderobe wächst zusehends. Dem MMM von gestern kann ich heute kurz vor Ende des Tages noch ein RUMS hinterherschieben. Weils so schön war, ein weiteres tailliertes Summer Basic:


Wieder ein dunkles Petrol, dieses Mal mit cremefarbenen Punkten und romantisch-nostalgischem Touch. Hals- und Armausschnitte sind mit tüllrüschigem Wäschegummi eingefasst. Außerdem habe ich eine kleine falsche Knopfleiste mit selbstgemachter Paspel aufgesetzt und mit Perlmuttknöpfen aus Uraltbeständen verziert.
Das Shirt fällt ein kleines bisschen lockerer als das Vorgängermodell. Denn dieses Mal habe ich wieder Viskosejersey verwendet. Und der darf nicht gedehnt sitzen, sonst schimmert die helle Rückseite durch, und das kann ja keiner wollen ... :-)

Viskosejersey vom Stoffmarkt, Wäschegummi aus dem Nähstübchen.

So, jetzt RUMS und dann Sofa ... :-)
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Mein MMM Nr 1 - mit entbeultem Summer Basic

Himmelblau und Sommerbunt - 9 Juli, 2014 - 09:14
Heute passt es mal - ich habe für mich genäht und es ist Mittwoch. Zeit für meinen ersten MMM, würde ich sagen. Deswegen auch immer noch kein Gartenpost. :-)

Nach dem ersten Testshirt nach dem lässig-beuligen Summer Basic-Schnitt (Ottobre 2/2013) hatte ich beschlossen, mir noch so ein Shirt zu nähen. Der runde Ausschnitt hat genau das richtige Maß für meinen Geschmack und auch die angeschnittenen Ärmel finde ich sehr hübsch. Allerdings waren im Unterbrustbereich ein paar Veränderungen fällig. So ein locker nach unten fallendes Shirt steht mir mit meiner klassischen Sanduhrfigur doch nicht ganz so gut. Etwas Taille zu zeigen ist günstiger. Basteln war also angesagt, Beulen ab, Taille rein. Genäht, noch mal abgenäht, ein bisschen aufgehübscht und am Ende konnte ich das überziehen:


 So ist es gut, finde ich. Passt und hat genau die richtige Länge, um die Proportionen günstig aussehen zu lassen. (Kaufshirts sind eigentlich immer etwas zu lang, vor allem wenn ich Röcke dazu tragen will.)
So viele Falten, wie hier auf dem Foto eingefangen sind, schlägt das Shirt unter der Brust eigentlich gar nicht. Sitzt, Farbe ist schön, alles geworden wie vorgestellt - ein neues Lieblingteil.


In den Blümchenjersey hatte ich mich im Nähstübchen verguckt, habe ihn aber dummerweise nicht sofort mitgenommen. Als ich dann wusste, dass ich ihn wirklich will (Manchmal muss ich drüber schlafen, vor allem, wenn es für mich sein soll.), war nur noch ein 20cm-Abschnitt zu bekommen. Doch auch damit kann man was anfangen, wie man sieht. :-)
Der einfarbige Teil besteht aus einem sehr feinen, glatten und elastischen Baumwolljersey. Rundum angenehm.

So, jetzt verlinke ich zum ersten Mal ein Nähwerk beim Me Made Mittwoch. Dort steht heute die Frage, welche Eigenkreationen im Urlaubskoffer landen. Also das neue Shirt auf alle Fälle. Und ansonsten sollen in den nächsten Tagen noch ein paar Sachen entstehen. In meinem Kleiderschrank herrscht gerade Ebbe, kaum noch was drin, was ich mag. Deswegen bin ich jetzt mal dran, wenn ich zum Nähen komme. :-)
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"Strafarbeit"

Himmelblau und Sommerbunt - 1 Juli, 2014 - 12:09
Wenn man seinen Lieblingsraglanfehler - nämlich das gleiche Teil mehrmals zuzuschneiden - schon wieder begangen hat, muss man eben zur Strafe noch mal das gleiche Kleidungsstück nähen. Ziemlich unkreativ. :-)

Dieses Mal ist es beim Zuschneiden des Raglankleidchens mit Sternchen passiert. Ausnahmsweise waren es mal nicht zwei gleiche Ärmel, stattdessen hatte ich irgendwie auf einmal zwei Vorderteile. Dafür kein Rückenteil. Irgendwas ist ja immer ...
Sowas passiert mir nur mit Raglanschnittmustern. Dafür dabei gern immer wieder. Keine Ahnung wieso. :-p

Jedenfalls musste das überzählige Teil natürlich verarbeitet werden, wäre ja sonst schade drum. Da wir sowieso gerade noch ein Geschenk für eine kleine Dame ähnlichen Kalibers wie unsere Jüngste brauchten, war es keine Katastrophe, dass nun noch ein Klimperkleinsches Raglankleidchen mit Sternchen und Punkten genäht werden musste.

Eine kleine Variation zum Original gibt es trotzdem: Ich habe mal probiert, die falsche Knopfleiste mit Zackenlitze statt Paspelband einzufassen. Das Ergebnis überzeugt mich, sieht auch sehr niedlich aus und kommt bei Gelegenheit bestimmt wieder vor.



Der nächste Post muss dann aber wirklich mal ein Gartenpost werden. Denn da verbringe ich momentan die meiste Zeit. Ich kommt Stück für Stück voran und freue mich über jedes verschönerte Eckchen. Eigentlich könnte ich jeden Tag wieder fotografieren ... Na dann, bis bald im Garten!
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Nähblogger, Overlocker und das "Beulenshirt"

Himmelblau und Sommerbunt - 21 Juni, 2014 - 17:21
3. Freitag im Monat - Zeit für das Treffen der Dresdner Nähbloggerinnen. Geplant war ein Abend zum Thema Overlock. Der fand, dieses Mal in etwas kleinerem Rahmen, im traumhaften Nähzimmer bei Kerstin von Mit Nadel und Faden statt.

Eine Overlockmaschine hatte ich nicht dabei. Es waren aber genug andere da und die Ohren habe ich trotzdem aufgesperrt. Bei mir steht nämlich seit einiger Zeit auch so ein Teil rum. Anders kann man es nicht bezeichnen. Denn leider habe ich damit noch nichts fabriziert außer mehr oder weniger zufriedenstellenden Probenähten, wobei weniger überwiegt. Ich kam zu der Maschine quasi wie die Jungfrau zum Kinde. Meine Mama hat sie sich in einem allseits bekannten Discounter gekauft, ein paar wenige Nähte damit genäht, war eines Tages irgendwie genervt von dem Aufwand und brachte sie kurzerhand zu mir, weil ich ja viel mehr nähe. Da war sie nun und ich brauchte einige Zeit und die moralische Unterstützung einer erfahrenen Freundin, um mich zur Auseinandersetzung mit der Overlockmaschine zu überwinden. Wir fädelten verschiedene Farben ein, um zu sehen, wo wir an der Einstellung eventuell schrauben sollten. Irgendwann waren wir so weit, dass das Maschinchen akzeptable Nähte produzierte. Sehr schön. Optimistisch fädelte ich überall weißes Garn ein (Anknoten und Durchziehen funktioniert nicht, wir haben wirklich ALLES versucht.) und wollte nun gern ein Shirt zusammennähen. Aber denkste. Mit dem weißen Garn war bei aller Mühe keine ordentliche Naht hinzukriegen. Alles viel zu locker und die Fadenspannung schon auf höchster Stufe. Hmpf. Da steht sie nun wieder rum. Ich denke ja, dass es am Garn liegt. Die Discountmaschine strebt nach Höherem und lehnt das Garn ab, das mit ihr zusammen gekauft wurde. Die anderen Farben kamen nämlich teilweise aus anderen Quellen und machten einen qualitativ besseren Eindruck. Und mit denen hatte es ja geklappt. Also brauche ich neues Garn in den Farben, die mir wirklich was nützen. Und bis dahin ...

Beim Nähbloggertreffen konnte ich dank Malou erstmal eine andere Maschine ausprobieren. Auch eins der günstigen Modelle (W6), aber um Längen besser als meine Dauerleihgabe. Damit konnte man sogar mit etwas Gefühl gezielt Kurven nähen und sie machte nicht halb so viel Krach. Hat schon was, Shirtnähte so ruckzuck und ohne Probleme durchzurattern. Hach ja, Weihnachten kommt ja noch dieses Jahr ... ;-)

Als Probestück zum Overlocken hatte ich mir das Summer Basic (Ottobre 2/2013) zugeschnitten. Seit ich die Zeitschrift habe, überlege ich, ob mir dieses so herrlich schnell und einfach zu nähende Shirt stehen könnte. Da es am Körper ziemlich locker fällt, war ich mir nicht sicher. In letzter Zeit habe ich es in verschiedenen Varianten zum Beispiel bei ReSiZe-genadelt und Life ist colourful gesehen, die alle die seitlichen "Beulen" etwas zweifelhaft fanden und auf verschiedene Art individuell behandelt haben. Ich dachte mir also auch, wenns nicht geht, könnte ich sie immer noch wegrationalisieren, und habe das Shirt testweise erstmal nach dem Originalschnitt genäht. Die Stoffwahl fiel auf einen sehr weich und locker fallenden Viskosejersey in feinen pink-weißen Streifen, ein Schnäppchen vom Stoffmarkt, ideal für Projekte mit zweifelhaftem Ausgang. ;-)
So sieht das "beulige" Ergebnis aus:


Und so an der Frau:


Ich finde: Kann man machen, muss man aber nicht. :-) Dieses Shirt wird so bleiben. Es ist auf alle Fälle sehr angenehm zu tragen und aus dem fließenden Stoff fällt es am Körper ganz akzeptabel. Der Ausschnitt und die angeschnittenen Ärmel gefallen mir sehr gut. Unter der Brust hätte ich es für mich aber doch gern etwas figurnäher. Ich denke, da werde ich für weitere Versuche noch mal etwas am Schnitt basteln ...

Ideal wäre das Summer Basic wohl für größere Frauen, und es funktioniert auch nur aus ganz weichen Stoffen. Baumwolljersey ist zu steif, damit kämen wirklich nur die Beulen groß raus. :-)
Dieser Schnitt hat für mich also Potential im oberen Bereich, die typischen Kurven müssen aber weg. Es muss also eigentlich doch ein ganz anderes Shirt werden. :-)
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Babypartyboom

Himmelblau und Sommerbunt - 15 Juni, 2014 - 19:14
In unserem Freundes- und Bekanntenkreis kündigt sich gerade ein neuer Erdenbürger nach dem anderen an. Also gab es in der vergangenen Woche gleich zwei Babyshowers zu feiern. Ich finde das eine schöne Idee, einfach noch mal eine entspannte "Weiberzeit" zu haben, bevor die werdende Mama vorerst weniger frei ist in ihrer Zeitplanung.Kleine Geschenke gehören dazu. Da sie sich schon mehrfach bei uns und anderen bewährt haben, habe ich wieder zwei Wickeltäschchen für die Handtasche genäht:
Einmal Dunkelblau und Rot mit Pünktchen und Schneckchen für ein Baby, das sich noch nicht geoutet hat. Geht für beiderlei Geschlecht, finde ich.
Und einmal  Sternchen auf Dunkelblau mit Rot und Türkis für einen kleinen Jungen. Innen sind die Taschen mit Wachstuch gefüttert und natürlich mit ein paar Kleinigkeiten für Mama und Baby gefüllt. Die Sternentasche wurde abends fertig und morgens schon verschenkt, deswegen Foto ohne Tageslicht.

Eine der Babypartys durfte ich zusammen mit meinem Schwesterherz (also einem von 3 :-) ) organisieren. Ich habe Wohnzimmer, Deko und das meiste Essen bereitgestellt und unser familieneigenes Organisationstalent lieferte die kreativen Ideen, wie wir uns lustig und zum Thema passend die Zeit vertreiben und die Hauptperson verwöhnen könnten - zum Beispiel mit einem selbst gebastelten Baby-und-Geburts-Activity. Wir sind ein gutes Team, würde ich sagen. Die Überraschung für die werdende Mama war absolut gelungen, wir waren sechs "Mädels", die an diesem laaangen "Vormittag" ;-) viel gelacht haben. 
Schnelle Partydeko, die später natürlich noch ihrem praktischen Zweck zugeführt werden kann.
 Schöne Blümchen für den Tisch. Rosen gekauft, Frauenmantel, Lavendel und Immergrün aus dem Garten.
 Ein opulentes Brunch auf dem babypastellfarben gedeckten Tisch. Hier fehlt noch die Hälfte der vorhandenen Leckereien auf dem Bild. Wir haben definitiv nicht gehungert, obwohl sich die Veranstaltung bis weit in den Nachmittag zog, weils so schön war, und die Kinder sich anders als geplant dann auch noch zu uns an den Tisch gesellten. :-)
 Die werdende Mama war nicht allein gekommen und durfte ein Fußbad genießen, in das die zukünftige große Schwester kurzerhand ihre Füßchen mit reinsteckte.
 Danach gab es eine umfassende Pediküre für die Hauptperson des Tages. Kriegt man ja selbst nicht mehr hin mit Kullerbauch. So verwöhnt und aufgehübscht kann man selbstbewusst die Geburt durchstehen. Zumindest die Füße sehen dann jederzeit gut aus. :-D
 Die anwesenden Damen, die nicht am Fußverwöhnprogramm beteiligt waren, wurden anderweitig sinnvoll beschäftigt und durften Bodys fürs Baby gestalten. Wie man sieht, brachten auch die Kinder ein paar Ideen ein. So entstand die wahrscheinlich einzigartigste Babyunterwäsche der Welt. Ich hab noch nie einen Body gesehen, auf dem sich zu einem süßen Pinguin, über dessen Kopf sich ein Gewitter zusammenbraut, ein Ufo, ein U-Boot und eine Flaschenpost gesellen. Das Kind wird ein Trendsetter. :-D
Es war so ein toller Tag mit den "Weibern", ich kann derartiges nur zur Nachahmung empfehlen. Und jedem, der eventuell Organisationshilfe und Ideen bräuchte, empfehle ich auf alle Fälle meine Schwester Nr. 2. Sie organisiert auch Hochzeiten und Kindergeburtstage, und zwar perfekt.  :-)
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Früh übt sich ...

Himmelblau und Sommerbunt - 13 Juni, 2014 - 14:21
... wer Gärtnerin werden will:

 Auf gehts zum Garten, natürlich mit der brandneuen Ausstattung für kleine Gärtnerinnen vom Geburtstag. Die Werkzeugtasche ist eigentlich ein Gürtel, aber zu weit für die zarte Taille. :-)
 Jetzt Löcher für die Erdbeerpflanzen buddeln, und Mama hilft dann beim Einpflanzen. Erde um die Pflanzen schön festdrücken kann der Nachwuchs auch schon.
 Meine Blümchen haben Durst ... Frisch Gepflanztes muss natürlich kräftig gegossen werden.
 Hmmm ... Ob das jetzt so reicht?
Mal genau gucken ... Ja, doch. Ist gut so.
Jetzt muss die kleine Gärtnerin sich noch überlegen, was außer den Erdbeeren auf ihrem kleinen Beet Platz finden soll. Ich tippe auf Kohlrabis, denn die der großen Geschwister werden sehr bewundert und gern mit weggeknabbert.
Da fällt mir auf, dass es eigentlich mal wieder Zeit wäre für einen richtigen Gartenpost. Manches wächst und gedeiht, manches auch nicht so. Manches wurde schon geerntet. Das Unkraut lässt sich leider nicht aufhalten. Wir tun unser Bestes und genießen den Garten trotzdem. :-)
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Junikäferchen fliegt in die 4. Runde

Himmelblau und Sommerbunt - 9 Juni, 2014 - 11:24
3 Jahresrunden hat es nun schon auf dieser Welt gedreht! Schnell sind sie vorbeigeflogen und groß ist das Käferchen geworden. Dessen ist es sich auch selbst voll bewusst und weist uns immer wieder nachdrücklich drauf hin: "Ich bin schon droooß! Soll ich mal zeigen?" Und dann stellt es sich hin und reckt sich, so hoch es kann. Vorzugsweise im elterlichen Bett, während die Erwachsenen noch flachliegen und die Größendemonstration deshalb etwas eindrucksvoller ausfällt, als wenn sich alle Beteiligten in der Vertikale befinden. :-)
Aber auch wenn der direkte Größenvergleich im Familienkreis das Jüngste zwangsläufig hintenanstellt, ist der Zuwachs seit dem Schlüpftag wahrlich nicht zu verachten. Und dabei reden wir nicht nur von körperlicher Länge. Ein cleveres, geschicktes und selbständiges Käferchen ist es auch geworden.

Schaut euch diese Zuckerschnute an, was für ein Unterschied zum winzigen Baby, das am 8. Juni vor 3 Jahren in unseren Armen landete!


Wenn man seine zunehmende Größe auch in einem eindruckvollen Zahlensprung ausdrücken kann - immerhin braucht man jetzt einen ganzen Finger mehr, um sein Alter anzuzeigen! - will man das gebührend feiern. Der letzte Geburtstag schwirrt noch in Einzelbildern durchs Gedächtnis und so hat man eine konkrete Vorstellung davon, was das Wichtigste an so einer Party ist: Ein "Täfertuchen"! Geschenke, ja auch. Da wünscht man sich das und jenes und ist letztendlich sowieso glücklich mit dem, was man bekommt, ohne anderes zu vermissen. Aber der Kuchen in Käferform, ohne den wär's einfach nicht richtig. :-)
Also bäckt Mama einen Käferkuchen, noch ein paar andere Wünsche werden erfüllt und passend ergänzt, ein Geburtstagskleid genäht und das Ganze wie üblich :-p zu irgendeiner späten Nachtstunde zu einem schönen Geburtstagstisch arrangiert. Dabei zieht sich das Käferthema durch, denn das Junikäferchen hat eine Vorliebe für die Tierchen entwickelt, die ihm wohl aufgrund des "Arbeitstitels" angeboren ist. :-)


Morgens wird dann erstmal das Geburtstagskleid angezogen (ohne Zahl, denn die Sachen passen unseren Mädels einfach zu lange, und mit der Würde einer 4jährigen ließe sich ein Kleid mit 3 drauf wohl schwer vereinbaren :-D):


Ein paar lustige Runden durchs Zimmer flitzen, sich drehen und bewundern und dann gehts an die Geschenke:


Erstmal werden die von den großen Geschwistern ausgepackt. Die haben sie liebevoll in selbst bestempelte Tütchen verpackt. (Merke: Es ist eine dumme Idee, den Kindern alle Stempel und Stempelkissenfarben zur Verfügung zu stellen und dann zu erwarten, dass sie sich jeweils eins davon aussuchen, um "noch schnell" vor dem Schlafengehen ihr Geschenk aufzuhübschen. :-D Es dauerte dann doch etwas länger und es musste sogar noch ein runder Flaschendeckel gesucht werden, damit man Planeten drucken kann. Wenn es das Künstlerherz verlangt ... Entsprechend stolz waren die zwei auf ihre Werke und sie dürfen natürlich nicht als schnöde Verpackung im Müll landen. )

Nachdem Gummientchen und Schiffchen befreit worden sind, dürfen sie die weitere Geschenkeinspektion überwachen. Eine ernste Sache ist das, erfordert höchste Konzentration:


Ah, endlich ein paar "richtige" Gartenwerkzeuge. So ein ordentliches Häckel braucht man, denn Mama will ihrs immer nicht rausrücken. Und wenn man, wie gewünscht, ein eigenes Beet mit "swei Erdbeern" hat, gehts nicht ohne.:



Neben Eimer und einer Lupe zur Käfer-und Ameisenbeobachtung braucht man natürlich noch unbedingt eine Gießkanne als angehende Gärtnerin:


Falls man die "Erdbeern" gut pflegt, hat man vielleicht irgendwann genug für einen Kuchen. Dafür benötigt man eine Backschürze "mit Sternen, wie die Mama hat". Also hat Mama zu ihrem Greengate-Modell in Grau ein Partnermodell in Pink gestaltet. Das kann auch gleich das Käferkleid schützen, wenn man ausnahmsweise ausgiebig in seiner Lieblingsnascherei schwelgen darf:


Mittagessen kann man sich so sparen, lieber gleich mit lecker Kuchen weitermachen, natürlich mit ein paar lieben Gästen. Später wird im Garten das Beet gebaut und gefüllt, ein bisschen mit Wasser gepanscht, ausgiebig geschaukelt (was man mit 3 ganz plötzlich richtig kann, ohne Anschubsen!) Gegrilltes zum Abendessen verspeist, werden Seifenblasen in den Himmel gepustet, Luftballons aufgeblasen, das Geburtstagskind von oben bis unten gründlich verdreckt ...
Und wenn das alles erledigt ist, geht man im Dunkeln nach Hause, springt noch kurz in die Wanne, um danach viiieeel zu spät, aber glücklich, ins Bett zu sinken, natürlich nicht ohne ein paar besondere Schätze aus dem Geschenkeberg neben sich auf dem Kissen aufzubauen ...

Genau so muss man 3 werden.

Und noch schnell ein paar Infos zum Geburtstagskäferkleid hinterhergeschoben:

Modell: Olive Star, Ottobre 3/2014 in Gr. 92, Materialien: Streifenjersey vom Stoffmarkt, alles andere Nähstübchen Emily.

 Applikation inspiriert von "Mein erstes Krabbelkäfer Gartenbuch".

Hier haben wir doch auch wieder was für Meitlisache dabei.
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Was man am Sonntag eben so macht ...

Himmelblau und Sommerbunt - 1 Juni, 2014 - 19:34
Morgens um 6.00 Uhr aufgestanden (weil gestern abend zum Umfallen müde) und lecker Kuchen fürs Kaffeetrinken gebacken:

 Fruchtiger Joghurtkuchen mit Rhabarber und Erdbeeren nach Lecker Bakery 1/2012, immer wieder schnell und gut.
Weil noch geschnippeltes Obst übrig war, nebenbei fluffige Fruchtspeise als Nachtisch gekocht.

Alles mögliche an Kram zusammengepackt.

Zum Gottesdienst gefahren im allerschönsten Kindertagsverkehr. Kein Wunder, wenn man die Straßenbahn in Richtung Zoo benutzen muss. :-)

Zum ersten Mal, seit Emilia unterwegs war, wieder Kindergottesdienst für die 1,5- bis 3jährigen gehalten. Thema: Gott hat unseren Mund geschaffen. Wir haben mit süßen Rosinen, salzigen Vollkornbrezeln und sauren Zitronen ausprobiert, was unsere Zunge Tolles kann - sogar bei verbundenen Augen! Wirklich erstaunlich, wenn man mal wieder drüber nachdenkt. Hat ganz viel Spaß gemacht.

Den Nachmittag gemütlich verbummelt und natürlich schön Kaffee getrunken.

Kurz vorm Abendbrot noch das genäht:

Nicht spektakulär, hatten wir auch schon mal, aber nichtsdestotrotz sehr praktisch. Stabiler Schwedenstoff mit Namensappli, Fleeceschicht in der Mitte, beschichtete Baumwolle unten, ca 50x37cm groß - perfekt für einen Kinderpopo beim Picknick. Morgen ist es wieder so weit: Zeit für den großen Kindertagsausflug mit der ganzen Kita in der großen Sonderstraßenbahn, mit Picknick, Spiel und Spaß im Grünen. Dieses Jahr sieht es doch tatsächlich mal so aus, als käme es wirklich zu der immer wieder hoffnungsvoll geplanten Außenveranstaltung statt der in den letzten Jahren letztendlich notgedrungen durchgeführten Stadtrundfahrt mit anschließendem Fußbodenpicknick im Kindergarten. Dass ich das noch erlebe, solange ich Kindergartenkinder habe ... :-D

Heute gehe ich zeitig ins Bett, hab ich mir fest vorgenommen. Morgen schwinge ich mich dann wieder in aller Frühe aus dem Bett, um 2 Picknickrucksäcke lecker zu füllen. Ach nein, 3. Ich werde ein bisschen helfen, die kleinen Flöhe zu hüten.

Na dann, auf einen sonnigen Montag am Sonntagabend!
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Matilda für Mathilda

Himmelblau und Sommerbunt - 29 Mai, 2014 - 22:16
Nein, ich bin nicht verwirrt und ich habe mich auch nicht verschrieben. Ich habe probegenäht. -  Eine Mädchenhose namens "Matilda" ist bei uns natürlich bestens aufgehoben. In diesem Fall kann man wohl kaum ein besseres Model finden als unser größeres Tochterkind. :-)

Sylvana, alias PüppiLottadesign (die eigentlich viel lieber Stickdateien, Stoffe und ähnliches entwirft ;-) ), hat dem Drängen der zahlreichen Fans ihrer selbstgebastelten Schlumperhose nachgegeben und erstellt ein E-Book dazu. Momentan wird noch fleißig daran gefeilt, mit den Probenäherinnen konferiert, hier und da  verbessert und angepasst, so dass am Ende ein rundum passendes und verständliches Werk in die Nähwelt entlassen werden kann. Ich bin sicher, das wird gut. Denn schon die Testexemplare können sich sehen lassen:

Unser erster Testlauf aus Jersey, meiner Meinung nach eigentlich wirklich nur ein Probeteil für daheim aus immer noch ausreichend vorhandenem Sterntaler-Jersey und einem orangefarbenen Rest:



 Mathilda war der Meinung, man könne in dieser Hose durchaus sehr gut in den Kindergarten gehen. Und das hat sie dann auch erfolgreich getan. Ich kann mir schon vorstellen, dass diese "Matilda" absolut gemütlich ist. Wär sie nicht zu klein, würde ich selbst mal reinschlüpfen. ;-) Aus diesem weich fließenden Stoff wirkt sie wie eine Wellnesshose, die man sich auch gut beim Yoga oder ähnlichem vorstellen kann.

Eine andere Wirkung erzielt man, wenn man die "Matilda" aus Webware näht. Ich habe hier einen sehr fein und dicht gewebten Baumwollstoff vom Stoffmarkt verwendet. Ein fröhliches Sommerteil ist dabei herausgekommen. In dem Outfit muss man Eis essen gehen. :-) Es passt aber auch ganz gut, wenn das Wetter etwas unentschlossen ist und man lieber lange Kleidung wählt, auch wenn es doch noch warm werden könnte. Heute sind wetterbedingt wieder mal nur langweilige Wohnzimmerfotos entstanden (mit einer besonders coolen Mathilda als Matildamodel :-D):


Aber demnächst wird die fröhliche Punktehose ganz bestimmt auch draußen ausgeführt, vorzugsweise zum nächsten Eiscafé. :-)

Der Schnitt ist recht unkompliziert zu nähen und dabei offen für eigene Gestaltungsideen. In mir schwirren noch einige herum, so dass es nicht schwerfällt, weiter zu testen.

Zu Meitlisache können wir die Höschen auch noch schicken.
Kategorien: Kreatives

Stoffmarkt und so weiter ...

Himmelblau und Sommerbunt - 26 Mai, 2014 - 13:50
Am Samstag lockte wieder mal der Stoffmarkt im Stadtzentrum. Das ist selbstverständlich ;-) zusammen mit dem dazugehörigen Nähbloggertreffen ein fester Punkt im Kalender für mich. Normalerweise wäre das einer "meiner" Termine, ohne Kinder. Weil aber das größere Mädel gar zu gern mit wollte und auch schon so bastel- und stoffverrückt ist wie ich, habe ich mich breitschlagen lassen zu einem gemeinsamen "Frauenausflug". War eine gute Entscheidung, hat richtig Spaß gemacht gemeinsam zu stöbern. Allerdings landeten so ein paar mehr Stoffe als geplant in der Einkaufstasche. Hätte mir von Anfang an klar sein können. Wenn man auf dem Stoffmarkt ist, will man sich auch was Hübsches aussuchen. Und wenn ein Kind was bekommt, muss man den anderen wenigstens was mitbringen. Und wenn die Jerseys immer günstiger werden, je mehr Röllchen man davon mitnimmt ... :-)
Das Wetter war zumindest uns glücklicherweise wohl gesonnen. Wir konnten alle Einkäufe in Ruhe erledigen und kamen am Ende an der heimischen Haustür an, als gerade die ersten Tropfen fielen. Die Fotos mussten dann allerdings mit Blitz gemacht werden, denn bei der Sichtung der Beute herrschte draußen Weltuntergangsstimmung.
Hier also unsere gesammelten Schätze:
 Ganz oben zwei beschichtete Stoffe - die Blümchen gefallen mir schon länger und in dieser Form zu einer Tasche verarbeitet hab ich vielleicht am längsten was davon. Drunter zwei dünne Jeansstoffe. Die waren geplant. Werden immer wieder gern vernäht, weil sie zu allem passen und pflegeleicht sind. Der Rest ist Baumwollwebware, auch vom Einkaufszettel, für verschiedene Projekte.

 2 Jerseystücke in Grün für den jungen Herrn, Hellblau mit Pünktchen und Blümchen für mich, weils so schööön ist :-), Rosa mit roten Streifen, weils zu vielen Mädelsachen passt.

Rosa Streifen und Kirschchen fürs kleine Mädel, dessen Fingerchen auch schon wieder danach greifen. Es war glücklich mit seinen Stoffen und wollte sie kaum zum Fotografieren hergeben.

 Die rote Bommelborte war ein großer Wunsch des Tochterkindes, die musste es unbedingt kaufen, für ein Halstuch mit vorn runterhängenden Zipfeln wie die Mama hat. Und weil Kind so niedlich ist und seine Borte selbst bezahlte, bekam es noch ein gutes Stück rote Spitze dazu geschenkt. Ich glaube, ich nehme mein Mädel auf alle Fälle wieder mit und lasse es überall bezahlen. :-D

 Die Stoffe wurden auch vom Kind ausgewählt. Webware mit Blümchen für das gewünschte Tuch und ein pink-bunter Jersey, aus dem auf Wunsch der Dame ein Rock werden muss.

Und weil das Mädelkind nach dem Marktbesuch so voller Stofflust war, musste es noch am gleichen Tag ganz unbedingt endlich nähen lernen. In den Garten wollten wir bei dem Wetter dann doch nicht mehr gehen, also konnten wir das in Angriff nehmen. Fußpedal auf ein Fußbänkchen gestellt, Nähgeschwindigkeit runter und los. Oder nicht ... Mit dem Fußpedal wars zu schwer, da reichte die Kraft nicht aus. Also eben Pedal ab und per Knopfdruck klappte es prima:


Da sind die ersten Nähübungen:

 Auf aufgezeichneten Linien entlang kann man gut gerade Nähte üben. Sieht gar nicht schlecht aus, oder?

Das wird aber langweilig mit der Zeit und man möchte echte Ergebnisse sehen. Mathilda wollte schon länger ein ganz kleines Kuschelkissen haben "wie das Baldriankissen von der Katze". Das sollte also genäht werden. Wir haben 2 Stoffe ausgesucht, zugeschnitten auf 17x13cm inklusive Nahtzugabe, ein Stück Webband aus dem Köfferchen geholt, alles vorbereitet, kissenförmig kombiniert und zusammengefügt. Mathilda hat selbst genäht, mit Füllwatte gestopft und sogar teilweise die Wendeöffnung geschlossen:

 Abends konnte sie dann schon im Bett mit ihrem Minikissen kuscheln. Und der Stolz aufs selbst Geschaffene sorgte sicher für noch mal so guten Schlaf.

Das war bestimmt nicht das letzte von Mathilda genähte Stück. Die kleine Schwester hat sich auch schon ein Kissen bestellt. Und dann rufen Herausforderungen, die über gerade Nähte hinausgehen ... Ich muss wohl in Zukunft meine Nähmaschine teilen ... Oder ich brauch noch eine ... :-D

Zum Nähbloggertreffen - wie immer angenehm und anregend - sag ich jetzt mal nichts weiter. Ist schon lang genug geworden heute. Über "Dresden näht" kann sich jede/r Interessierte ja gern bei den anderen Mädels informieren. Nur so viel: Wir hatten dieses Mal auch Gäste aus Leipzig. Wieder ein paar "echte" Gesichter zu bekannten Blogs.


Kategorien: Kreatives

Perfektionismus lässt grüßen ...

Himmelblau und Sommerbunt - 20 Mai, 2014 - 08:35
Er hat mich dazu gebracht, gestern vormittag noch mal ins Nähstübchen zu flitzen, Stoff und Tüddelei auszusuchen, schnell zu waschen, raus auf die Leine, kurz darauf schnell wieder rein - gerade noch vor nem heftigen Regenguss gerettet, auf die Heizung, immer wieder gefühlt und endlich vernäht. Warum?

Für den 20. Mai hatte sich der Kindergartenfotograf angekündigt. Das war mir bewusst. Allerdings fiel mir mal wieder erst am 18. auf, dass der 20. dann ja wohl schon am übernächsten Tag ist ... :-P Und man braucht doch das perfekte Outfit für so einen Anlass.
Nachdem ich Emilia in dem Kissa-Raglankleidchen gesehen hatte, fand ich, dass die Kombination aus Hellblau und Rot ihr wunderbar steht. Der Katzenstoff, niedlich wie er ist, geht aber nun gar nicht für Fotos. Denn da soll ja das Kind im Mittelpunkt stehen, und nicht der Stoff. Ist klar, ne? ;-)
Also musste noch ein Kleid her, in Hellblau mit roten Punkten, mit roten Bündchen und einem passenden dezenteren Kombistoff. Was sein muss ...

Gestern noch (teilweise) im Laden, heute schon am Kind unterwegs:

Raglankleidchen nach Klimperklein mit falscher Knopfleiste, eingefasst mit Paspelband und mit Sternchenknöpfen abgerundet. Dazu Leggins Boo (Ottobre 3/14), etwas verlängert und mit Bündchen ergänzt. Ist schon jemandem aufgefallen, dass "Boo" in der Zeitschrift überall ab Gr. 98 ausgeschrieben steht, auf dem Schnittmusterbogen aber bei 92 beginnt? :-) Mir recht. Ich wollte die 98 verkleinern, weil alles bis 92 sonst meist im Windelposchnitt ist, und den brauchen wir ja nun tagsüber schon länger nicht mehr.

 "Was, du willst schon los? Ich bin doch noch gar nicht fertig gestylt!"
 "Wart mal, ich mach das schnell ..."
 "Soo,  mit der Frisur kann ich rausgehen."
 "Outfit stimmt auch."Die Schuhe trocknen noch, sind gerade frisch gereinigt. ;-)
"OK. Bin startklar!"
Dann bin ich mal gespannt, ob die junge Dame beim Kindergartenfotografen auch so schön strahlt. Falls nicht, hab ich ja selber schon ein paar schöne Bilder. :-)

Das Modeloutfit schicken wir wieder zu Meitlisache.
Kategorien: Kreatives

"Kissa" für Mädchen - die Zweite

Himmelblau und Sommerbunt - 17 Mai, 2014 - 13:43
Noch war etwas da vom Blaubeerstern-Stoff. Gut so, denn die kleine Dame des Hauses musste natürlich auch ein Teil mit den lustigen Katzen haben. In diesem Fall gilt ebenfalls: kleine Mädchen können sich durchaus in "jungsfarbene" Stoffe verlieben. Das heißt aber noch lange nicht, dass es in Ordnung wäre, daraus ein simples Shirt zu nähen. Nein, mit fast 3 geht man in seiner relativ neu entdeckten weiblichen Rolle voll auf. Alles, was kein Kleid ist, hat es daher von vornherein schwer, Gnade vor den Augen der Dame zu finden. ;-) Ein Kleid musste es also werden.

Da der Stoff nicht gerade überzuckert daherkommt, passt dazu meiner Meinung nach nur ein schlichter Schnitt. Deshalb habe ich mich für das Raglankleid von Klimperklein mit der schicken Knopfleiste entschieden. Damit hat man genug Spielraum, einen Kombistoff zu "Kissa" einzusetzen, der den weiblichen Faktor etwas erhöht. Der fand sich in passenden Farbtönen und - wie könnte es anders sein - mal wieder mit fröhlichen Punkten, im Nähstübchen Emily.
So sieht die Mischung dann aus:


Da der Katzenstoff nicht mehr ganz für die Kleidlänge reichte, kam unten noch ein Pünktchenstreifen dran. Ich finde es so perfekt, hätte auch geplant sein können. Die Knopfleiste kommt dieses Mal in Luxusausführung mit echten Knöpfen und Knopflöchern daher (Ich liebe die Knopflochautomatik! :-) ). Leider ist sie mir etwas schief geraten. Aber da das Kind sowieso nie still steht, kann ich damit leben und den Perfektionismus in ein Hirneckchen verbannen, wo er sich noch ein Weilchen leise grämen kann. ;-) Es wird wahrscheinlich sonst keinem auffallen.

Vor Emilias Augen kann das neue Kleid vorbehaltlos bestehen. Sie hat es gar nicht erst ausgezogen, nachdem Mama die obligatorischen Modelfotos im Kasten hatte. :-) Davon kommt jetzt gleich eine ganze Serie, denn ich hatte die Idee, um ein paar ausdrucksvolle Schnappschüsse zu erwischen, das Kind zum Zitieren des aktuellen Lieblingsbuches zu animieren. Mit vollem Erfolg:

 "Wie dumm von der Schlange! Sie fürchtet sich so!" Hihi ...
"Dabei gibt's ihn doch gar nicht, den Grüffel...!"
 "...oh!"
 "Wer ist dieses Wesen mit schrecklichen Klauenund schrecklichen Zähnen, um Tiere zu kauen?"
 "Mit knotigen Knien, einer grässlichen Tatzeund vorn im Gesicht einer giftigen Warze,..."
"Oh Schreck, oh Graus, ich fürcht mich so,Es gibt ihn doch, den Grüffelo!"
Wer dieses Buch nicht kennt, dem sei es ans Herz gelegt. Es bleibt natürlich nicht bei Angst und Schrecken, sondern die Geschichte findet ein überraschendes, cleveres und sehr lustiges Ende. Ist mal was anderes als die Masse der Kinderbücher, und die eingängigen Reime machen Kindern und Eltern Spaß. Als Leseübungsbuch ist dieses allerdings nur bedingt geeignet, denn junge Leser haben den Text so schnell im Kopf, dass sie beim "Vorlesen" bald gar nicht mehr hinschauen müssen. ;-)(Nein, ich werde nicht für die Werbung bezahlt. Da kommt wirklich die ehrliche Begeisterung durch. :-))

Auch dieses Kleidchen geht natürlich zu den Meitlisachen.
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Flycatcher frech und bunt

Himmelblau und Sommerbunt - 15 Mai, 2014 - 09:34
Der Schnitt war nun einmal kopiert und lag auf dem Tisch - ich musste einfach noch so eine Tunika nähen. ;-)


Mein großes Mädchen ist zwar sehr gern Prinzessin, kann sich aber auch durchaus für etwas andere und nicht typisch mädchenhafte Designs begeistern. Wie eben "Kissas Tag" von Frau Blaubeerstern. Wir bekamen vor einer Weile zwei Jerseys in ziemlich geschlechtsneutraler Farbgebung aus der "Kissa"-Serie zum Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt. Damit wurde der junge Mann im Haus schon mit einem coolen und sehr geliebten Haishirt benäht. Doch auch die jungen Damen konnten dem der rosafarbenen Mädchenwelt eher fernen Stoff sofort etwas abgewinnen. Nun steht noch der sichtbare Beweis der Mädchentauglichkeit anhand eines genähten Modells aus.
Für den gewissen weiblichen Touch braucht man bei dieser Farbstellung idealerweise einen fröhlichen Kombistoff. Wir wählten zusammen mit Mathilda im Nähstübchen einen Blümchenjersey in ihrer Lieblingsfarbe, der hier perfekt passt.
Eigentlich stand ein Raglankleid aus dieser Kombination vor meinem inneren Auge. Aber als ich die maritime Variante des "Flycatchers" genäht hatte, kam mir der Gedanke, dass das eigentlich auch der perfekte Schnitt für "Kissa" am Mädchen wäre: weiblich weich trotz seiner Schlichtheit und irgendwie frech und fröhlich.
Gedacht, getan. Und hiermit präsentiert - Flycatcher Nr 2 featuring "Kissas Tag" für junge Damen. :-)

Mathilda findet auch diese Tunika toll und kann sich gar nicht entscheiden, welche die schönere ist. Sind also wohl beide ein voller Erfolg.

Den Beweis, dass geliebte Mädchensachen auch mal alles andere als rosa sein können, schicken wir natürlich noch da hin: Meitlisache
Kategorien: Kreatives

Flycatcher maritim

Himmelblau und Sommerbunt - 13 Mai, 2014 - 10:23
Ich hab die "Ottobre" ja ganz standhaft immer noch nicht abonniert. Die Theorie dahinter ist, dass ich mir die Modelle online anschaue und dann entscheide, ob sich der Kauf wirklich lohnen würde. Eventuell könnte ich ihn mir ja auch manchmal sparen. Wie gesagt, so weit die Theorie. Fakt ist, dass ich schon seit längerem keine Kinder-Ottobre liegen lassen konnte. Es sind doch immer wieder so süße Sachen drin! - Von denen ich natürlich nur einen geringen Bruchteil bisher genäht habe ... ;-)
Als ich mir die neueste Ausgabe hier anschaute, war mir ganz schnell klar, dass ich auch an dieser wieder nicht vorbeikommen würde. Ein Modell sprang mir sofort ins Auge - DAS wollte ich unbedingt nähen, und ich wusste auch augenblicklich, welche Stoffe dafür aus dem Nähstübchen zu mir wandern müssen. Erstaunlicherweise habe ich den Plan tatsächlich schon umgesetzt. ;-)
Da ist es:

 Modell "Flycatcher" in Größe 110. Ließ sich wunderbar einfach nähen und hat doch was Besonderes, finde ich. Statt der Bandeinfassung am Halsausschnitt habe ich wieder ein Jerseybündchen angenäht. Ich habe mich so langsam damit abgefunden, dass sich die Einfassung mit meiner Maschine nicht optimieren lässt, und mache das, was gut klappt, statt Frusterlebnisse an sonst gut gelungenen Klamöttchen zu sammeln. ;-)
Der so niedlich bedruckte Jersey steht für sich und braucht keine Tüddelei. Nur ein winziger Herzchenknopf am Halsbündchen nimmt das herzige Schiffchenmuster wieder auf.

Diese kleine Fliege ist glücklich mit ihrem neuen Teil und muss auch erstmal eingefangen werden:

Dann gelingen doch noch ein paar schärfere Bilder vom "Flycatcher" am kleinen Fräulein. Leider wieder nicht im Grünen, sondern nur ganz langweilig vor der Wohnzimmertür, wo man noch ein bisschen Licht einfangen kann an einem grauen Tag. Die Fotos fielen trotzdem ziemlich trübsinnig aus. Ich finde es immer wieder erstaunlich, was man mit einem Bearbeitungsprogramm noch erreichen kann. ;-)



Ein fröhlich-bequemes Teil und bestimmt nicht das letzte. Größentechnisch fällt es aus, wie von Ottobremodellen gewohnt. Wenn man die aktuelle Größe näht, bleibt bei eher zierlichen Kindern genau der Spielraum, der nötig ist, damit es noch ein Weilchen passt.

Auch mal den Mädelkram verlinkt: Meitlisache
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Käferchen erklärt die Welt

Himmelblau und Sommerbunt - 12 Mai, 2014 - 08:35


Immer wieder schön, wie dieses fast 3jährige Persönchen mit ausladenden Gesten und wichtiger Mine erklärt, wie das Leben so läuft.

Zum Beispiel gestern abend, als wir die Geschehnisse des Tages Revue passieren ließen und die kleine Puppenmama sich mit Schrecken dran erinnerte, wie im Kindergottesdienst ein Junge ihre geliebte Lina auf den Boden geworfen und getreten hatte! Das geht natürlich gar nicht, da können schlimme Dinge passieren. Laut Emilia Folgendes: Wenn man die arme Püppi tritt und sie weint, dann wird Suppe draus! Dann müsste sie nur noch in einen Topf und dann wärs passiert! Und das kann man doch nun wirklich nicht wollen ...

Auch von sich selbst hat Emilia offenbar ein deutliches Bild, das praktischerweise nach Bedarf flexibel ist. Mal ist sie groß, mal ist sie klein - je nachdem, ob sie etwas dürfen will oder sollen muss. ;-) Und auf alle Fälle hat sie ihre Ecken und Kanten. Denn als ich zum Papa meinte: "Das Kind ist so niedlich, man könnte es glatt knuddeln.", da rief sie mit triumphierendem Grinsen aus: "Ich bin aber nicht glatt!"
Stimmt, aber zum Knuddeln trotzdem, und genau richtig so ...
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Grüße aus dem Alltagsland ...

Himmelblau und Sommerbunt - 9 Mai, 2014 - 20:18
... in die Bloggerwelt! Meine Güte, fast 3 Wochen kein neuer Post, kann echt nicht wahr sein. ;-) Hiermit sei also wenigstens verkündet, dass "Himmelblau und Sommerbunt" noch lebt. Momentan gibts hier viel vom alltäglichen Haushaltswahnsinn, eine Menge Gartenarbeit, Kinder, die möglichst jede freie Minute draußen verbringen möchten, letzte neue Backenzähne, die sich vor allem nachts melden, ... und dafür eher wenig Deko, kreative Basteleien und Zeiten an der Nähmaschine. So ist es manchmal eben. Es gibt Situationen, da entscheidet man sich im Zweifelsfall dann doch eher fürs Sofa oder am besten gleich das Bett, statt noch Energie auf Computer und Kreativkram zu verwenden. ;-)

Immerhin habe ich in letzter Zeit 3 Familienmitglieder mit neuen Minutenmützen versorgt, und es sind nicht ausschließlich die Kinder! Sonst wäre es auch kaum erwähnenswert, so oft, wie die Mützen hier schon gezeigt wurden. :-)

Vater und Minitochter mit frisch benähten Köpfen. Kind natürlich mit Pünktchen. Schließlich haben wir einen Ruf zu verlieren. Im Kindergarten ist mittlerweile bekannt, dass die ganzen gepunkteten Sachen unseren Kindern gehören. Gar nicht schlecht, die Namenskennzeichnung kann ich mir so sparen. :-)

Und da huscht noch ein Fliegenpilzchen durchs Bild bei dem Versuch, Mama und der Kamera mutwillig zu entkommen. :-)

Ihre Tauglichkeitsprüfung für jedes Wetter haben die neuen Kopfbedeckungen im Wildpark Geising bestanden, wo wir letztens ein ziemlich durchwachsenes, kaltes und wildes Wochenende mit Freunden verbrachten. 31 Leute, von denen 18 Kinder sind ... man kann es sich vorstellen. Mal ganz schön, aber man freut sich dann doch auch wieder auf daheim. Und 3 Kinder sind auch plötzlich total wenig und kommen einem viel ruhiger vor als sonst. ;-)

Lustig fand ich ja, dass man selbst abseits der Stadt, am Ende der Internet- und Handyzivilisation bei ziemlich schauerlichem Wetter unversehens auf wohlbekannte Nähbloggerinnen trifft - ganz ohne Absprache. Bloggerland ist eben doch allgegenwärtig und mehr als eine virtuelle Welt. :-D
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Ein gesegnetes Osterfest!

Himmelblau und Sommerbunt - 19 April, 2014 - 22:25
Das wünsche ich allen, die hier reinschauen. Zeit zum Freuen, sich Besinnen, Zusammensein, in die Sonne blinzeln ...


Und damit die guten Wünsche nicht so trocken daherkommen, dazu ein Bild von meiner Lieblingsosterdeko dieses Jahres. Fiel mir heute so ein. Mir war eigentlich vor allem nach Pastell und Romantik, deswegen habe ich mir zum ersten Mal ein paar Streifchen Tilda-Stoff gegönnt; daraus Ostereier genäht und beim Nähbloggercafé, das ausdrücklich dem Osterbasteln gewidmet war, fleißig gestopft. So ganz unter sich waren die Eier aber dann doch zu langweilig. Also habe ich sie an mehreren Stellen verteilt und mit echten Eierschalen ergänzt, gefüllt mit allem, was Hof und Garten gerade an Blümchen bieten. So finde ich es locker und fröhlich, genau richtig. Das eher lustige als schöne pinkfarbene Häschen hab ich mal mit einem Augenzwinkern geschenkt bekommen. Besonders die Mädels lieben es und hier passt es doch irgendwie. :-)
Kategorien: Kreatives

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